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Auf dieser Seite möchten wir das „Geheimnis“ klären, warum Farben online oftmals anders aussehen als gedruckt. Dazu lassen Sie uns ersteinmal die Begriffe additive und subtraktive Farbmischung veranschaulichen.


Additive Farbmischung 

Werden unterschiedliche Lichter gemischt, so entstehen Mischfarben. Diese nennt man auch Lichtfarben. Da die Mischfarben immer heller sind als die Ausgangsfarben spricht man von additiver Farbmischung. D.h. die Lichtenergie addiert sich. Die Helligkeit nimmt also zu.

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Zwei interessante Möglichkeiten solche Lichtfarben zu erzeugen:

1. Möglichkeit:
Durch Projektion der Lichter auf eine Stelle. Wenn Sie z.B. vor drei Taschenlampen jeweils einen roten, grünen und blauen Filter setzen und das Licht der Lampen auf eine Stelle richten, so bekommen Sie folgendes Bild:


2. Möglichkeit:
Jeder Bildschirm, ob nun z.B. der des Fernsehers oder des Monitors, besteht aus vielen kleinen, regelmäßig angeordneten Leuchtpigmenten. Diese leuchten in den Grundfarben Rot, Grün und Blau. Je nach Intensität des Elektronenstrahls leuchten die Punkte unterschiedlich intensiv. Wenn die Leuchtpigment nun so dicht zusammen liegen, dass unsere Augen sie räumlich nicht mehr auseinanderhalten können entsteht additive Farbmischung und wir sehen ein buntes Bild.

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Bei der additiven Farbmischung wird mit Hilfe der RGB-Farben Rot (R), Grün (G) und Blau (B) Licht gemischt. Man nutzt die additive Farbmischung für Webseiten, Bildschirmpräsentationen und Multi-Media-Produktionen.


Subtraktive Farbmischung 

Wenn Objekte die nicht selber leuchten einen Farbeindruck erzeugen spricht man von Körperfarben. Bei den Körperfarben wird das Licht absorbiert. Dadurch erscheinen die Mischfarben dunkler.

Erinnern Sie sich daran, was passiert, wenn Sie z.B. auf ein weißes Blatt Papier mit einem Pinsel Farben auftragen und diese sich teilweise überschneiden.

Ein Beispiel für subtraktive Farbmischung sehen Sie hier:


Bei der subtraktiven Farbmischung werden mit Hilfe der CMY-Farben Cyan (C), Magenta (M) und Yellow (Y) Stoffe gemischt (z.B. beim Drucken).

Allerdings wird mit diesen drei Farben beim Drucken kein richtig tiefes Schwarz erzeugt. Zudem würde das Drucken von Schwarz aus den CMY-Farben einen sehr hohen Materialverbrauch dieser Farben zur Folge haben. Daher setzt man die Farbe Schwarz zu. So erhält man das CMYK-Model. Das K steht dabei für blacK. So werden Grafiken und Fotos kontrastreicher und man spart Farbe.


Das "Geheimnis"  

Mögliche Differenzen zwischen dem was wir auf dem Bildschirm sehen und dem Druck, liegen in den Farbräumen. D. h. die RGB- und die CYMK-Farben und Farbnuancen sind nicht identisch. CMYK-Farben incl. der Mischfarben lassen sich nicht 1:1 am Bildschirm darstellen. Genauso wie sich die RGB-Farben und Mischfarben nicht originalgetreu drucken lassen.

Auch die unterschiedlichen Farbfächer bieten nur Anhaltswerte. Denn wie eine Farbe gedruckt aussieht hängt z.B. auch von der verwendeten Farbe und dem Papier ab.

Dazu kommt, dass die am Monitor dargestellten Farben stark von Gerät zu Gerät abweichen können. Je nachdem wie die einzelnen Farbeinstellungen des Monitors vorgenommen wurden.

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